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TriGuna YOGA & echter Wohlstand
Unsere Welt muss nicht Funktionieren
TriGuna YOGA & Die Welt in uns allen
Willkommen zu diesem neuen Zyklus.
Wir treten heute in den vierten Kreis im Weg der Kreise
Nach den Kreisen
– Ich mit mir | Gefühle als Kraft
– Wir mit uns | Selbst in Beziehung
– Wir in der Welt | Mentale Kraft und innere Ordung
öffnet sich nun ein anderer Raum:
Die Welt in uns allen.
Dieser Kreis ist kein weiterer Schritt nach außen.
Er ist ein Perspektivwechsel.
Die Welt ist hier nicht etwas, das wir gestalten, reparieren oder verbessern müssen.
Sie ist etwas, das sich durch uns zeigt.
Die Welt muss nicht funktionieren.
Sie folgt keiner technischen Logik.
Sie ist ein lebendiges System –
so wie wir es kennen aus der Natur:
aus Biotopen,
aus Landschaften,
aus Kreisläufen,
die sich immer wieder selbst regulieren,
aus Gleichgewicht, Vielfalt und Schönheit.
Diese Ordnung ist kein Ideal.
Sie ist ein natürliches Prinzip.
Im Yoga nennen wir diese Qualität Sattva –
nicht als Zustand, den wir erreichen müssen,
sondern als eine höhere Ordnung,
die bereits da ist
und die sich entfaltet,
wenn wir sie nicht stören.
In den alten Yoga-Lehren wird gesagt:
Befreiung geschieht nicht durch mehr Tun,
sondern durch das Erkennen und Lösen dessen, was den Fluss trübt.
Diese Trübungen nennen wir die Kleshas –
Muster von Verengung,
von Verwechslung,
von Festhalten und Abwehr.
In diesem Zyklus geht es daher nicht darum,
die Welt in Ordnung zu bringen.
Es geht darum,
in uns jene Stellen wahrzunehmen,
an denen natürliche Ordnung und die Kraft der Ausgewogenheit blockiert ist.
Dort, wo wir festhalten.
Dort, wo wir beschleunigen.
Dort, wo wir trennen,
was eigentlich verbunden ist.
Wir vertrauen darauf,
dass es einen kosmischen Wohlstand gibt –
einen Reichtum an Beziehung, Zeit, Kreativität und Sinn,
der nicht erzeugt werden muss,
sondern erinnert werden will.
In diesem Zyklus orientieren wir uns weiterhin an den fünf Elementen –
Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum –
und verbinden sie mit dem,
was als echter Wohlstand erfahren werden kann:
als ökologische Verbundenheit,
als Beziehungskraft,
als Zeitqualität,
als spirituelle Weite
und als schöpferischer Raum.
Heute beginnen wir ohne Spezialisierung.
Ohne Elementfokus.
Wir öffnen einen Erfahrungsraum.
Einen Raum, in dem der Körper zuhört,
das Nervensystem sich erinnert
und der Atem wieder Teil eines größeren Ganzen wird.
Lass dich tragen von der Bewegung.
Nicht, um etwas zu erreichen,
sondern um natürliche Ordnung wieder wirken zu lassen –in der Welt
in der Welt und damit in uns Allen.
| Element | echter Wohlstand | Klesha (Sanskrit) | Deutsche Entsprechung / Kern-Irrtum |
|---|---|---|---|
| Erde | Ökologischer Wohlstand | Avidyā | Grundlegender Irrtum · Unkenntnis der Quelle · Leben als kontrollierbar missverstehen |
| Wasser | Beziehungswohlstand | Asmitā | Ich-Bezogenheit · Verwechslung von Beziehung mit Selbstbestätigung |
| Feuer | Zeitwohlstand | Rāga | Anhaftung · Gier · Neid · Zeit besitzen oder beschleunigen wollen |
| Luft | Sinn- & spiritueller Wohlstand | Dveṣa | Ablehnung · Abwehr · Vermeidung von Erfahrung |
| Raum | Kreativer / evolutionärer Wohlstand | Abhiniveśa | Angst vor Auflösung · Festhalten am Bekannten · Angst vor dem Ungewissen |
Abhiniveśa
wird traditionell oft als Angst vor dem Tod übersetzt – diese Präzisierung
„Angst vor Auflösung“ ist tiefer und für diesen Zyklus
exakt richtig.
Diese Matrix ist klassisch yogisch korrekt und sie ist außergewöhnlich gut übersetzt in die Wohlstandslogik.
Warum das so stimmig ist > read more
Avidyā (Erde)
→ Wenn die Quelle nicht erkannt wird, wird Natur ausgebeutet
→ Ökologie kippt in Ressource
Asmitā (Wasser)
→ Beziehung wird zur Bühne des Ich
→ Nähe kippt in Verstrickung
Rāga (Feuer)
→ Zeit wird begehrt, beschleunigt, optimiert
→ Lebendigkeit kippt in Getriebenheit
Dveṣa (Luft)
→ Sinn wird verweigert, wenn Erfahrung unbequem wird
→ Geist kippt in Zynismus oder Abspaltung
Abhiniveśa (Raum)
→ Kreativität wird blockiert durch Angst vor dem Neuen
→ Evolution kippt in Stillstand
Element Erde
· Ökologischer Wohlstand
TriGuna YOGA · Die Welt in uns allen · Element Erde
Unsere Welt muss nicht funktionieren.
Sie ist kein Mechanismus.
Kein Projekt.
Kein Problem, das gelöst werden muss.
Die Erde ist ein lebendiges System.
Und sie folgt einer Ordnung,
die älter ist als unsere Konzepte,
tiefer als unsere Ideen
und weiser als unsere Eingriffe.
Wenn wir beginnen,
jenes Klesha zu erkennen,
das allen anderen zugrunde liegt –
Avidyā:
das grundlegende Missverständnis
über die Quelle des Lebens, jene Unkenntnis, aus der Unverständnis entsteht
und daraus die Unfähigkeit,
Leben in seinem eigenen Rhythmus zu lassen –
wenn wir beginnen zu sehen,
dass der Wunsch nach Kontrolle
kein Ausdruck von Macht ist,
sondern ein Zeichen dieses Missverständnisses,
und wenn wir diesem Irrtum erlauben,
stiller zu werden, dann tritt etwas anderes hervor.
Keine neue Vision.
Kein Ideal.
Sondern eine Ordnung,
wie wir sie in der Natur beobachten können:
in Böden, die fruchtbar werden,
wenn man sie nicht auslaugt;
in Wäldern, die sich selbst erneuern;
in Biotopen,
in denen Vielfalt kein Ziel ist,
sondern ein Ergebnis von Balance.
Diese Ordnung ist ökologischer Wohlstand.
Nicht als Besitz.
Nicht als Wachstum.
Sondern als Beziehungsfähigkeit des Lebens
mit sich selbst.
Ökologischer Wohlstand bedeutet,
dass genug da ist,
wenn wir aufhören,
durch ÜberEntnahme und Kontrolle zu stören.
Dass Fülle entsteht,
wenn wir dem Leben erlauben,
seine eigenen Rhythmen zu finden.
In diesem Sinne ist die Erde
kein Objekt unter uns.
Sie ist ein Bewusstseinsfeld,
das uns trägt, nährt und antwortet.
Wenn wir ihr zuhören.
Wenn wir uns erinnern,
dass auch wir Teil dieser Selbstregulation sind
und unsere Aufmerksamkeit, unser Lernen
und unser Handeln wieder auf Kooperation
mit den natürlichen Gesetzmäßigkeiten ausrichten.
In dieser Einheit erforschen wir
echten Wohlstand
nicht als äußere Sicherheit,
sondern als innere Stimmigkeit,
die nach außen wirksam wird.
Ökologischer Wohlstand beginnt dort,
wo wir Vertrauen entwickeln
in die Intelligenz des Lebens.
Und aus diesem Vertrauen heraus handeln –
nicht getrieben,
nicht kontrollierend,
sondern wach, verbunden
und verantwortungsvoll.
In der Bewegung.
Im Atem.
Im Körper.
Heute lassen wir das Element Erde
in uns sprechen.
Wir lauschen der Schwere,
der Langsamkeit,
der Tragfähigkeit von Rhythmen und Zyklen.
Und wir erlauben uns,
Teil eines größeren Gleichgewichts zu sein –
eines Wohlstands,
der nicht erzeugt werden muss,
sondern erinnert und kultiviert wird.

Journaling-Frage
· Element Erde
· Avidyā (Unkenntniss) → Kultivierung
Was wird in uns frei, wenn wir erkenne,
dass unser Wunsch, Leben zu kontrollieren,
aus einem Irrtum über seine Quelle entsteht
–
und wie würden wir leben, fühlen und handeln,
wenn ich stattdessen beginne,
unser eigenes Leben
wie ein Stück Erde zu kultivieren
-
Zugewand, beobachtend , rhythmisch, nährend,
mit Geduld für Werden und Vergehen,
statt es zu steuern, zu beschleunigen
oder zu erschöpfen...?
Audio - Aufnahe
Anamnesis – eine verkörperte Erinnerungspraxis
Element Erde
Anamnesis meint das Wieder-Erinnern der Quelle des kosmischen Wohlstandes – nicht als Idee, sondern als verkörperte Erfahrung
Element Wasser
· BeziehungsWohlstand
TriGuna YOGA ·
Die Welt in uns allen
Unsere Beziehungen müssen nicht funktionieren.
Sie sind kein Vertrag.
Kein System.
Kein Problem, das gelöst werden muss.
Beziehung ist ein lebendiger Strom.
Ein Dialog.
Ein fortwährendes Antworten auf das,
was sich zwischen uns bewegt.
Im Element Wasser erforschen wir
Beziehungswohlstand
nicht als Harmonie,
nicht als Sicherheit,
sondern als
Fähigkeit zur Resonanz.
Im Yoga wird eine der grundlegenden Störungen ( 2. Klesha ) des Bewusstseins
Asmitā
genannt –
die Ich-Bezogenenheit.
Sie entsteht dort,
wo Beziehung aus der Perspektive eines getrennten Selbst erlebt wird:
Ich und du.
Ich und die Welt.
Ich und das Leben.
Asmitā ist kein Fehler.
Sie ist ein Missverständnis darüber,
wo Beziehung eigentlich beginnt.
Denn Beziehung entsteht nicht zwischen getrennten Einheiten –
sie entsteht
im Bewusstsein selbst.
Und hier öffnet sich ein Perspektivwechsel,
den wir in dieser Einheit erkunden.
Was geschieht,
wenn sich unsere innere Grammatik verändert?
Wenn ich beginne zu sagen:
Dieser Baum
bin ich selbst.
Diese Beziehung
bin ich selbst.
Diese Gefühle
bin ich selbst.
Diese Familie
bin ich selbst.
Diese Arbeit
bin ich selbst.
Wahrheit
bin ich selbst.
Sinn
bin ich selbst.
Kreativität
bin ich selbst.
Nicht als Identifikation.
Nicht als Besitz.
Sondern als
Teilnahme.
Aus dieser Perspektive werden Beziehungen
nicht mehr geführt oder kontrolliert,
sondern
komponiert.
Wie ein Arrangement.
Wie ein Kunstwerk des Lebens.
Ein Arrangement kennt Spannung und Auflösung.
Nähe und Distanz.
Hören und Antworten.
Pausen.
Bewegung.
Beziehungswohlstand entsteht dort,
wo wir uns nicht mehr über Beziehung definieren müssen,
sondern
in Beziehung sind.
Und
im vierten Kreis
weitet sich diese Erfahrung nochmals:
Die Natur ist die Menschheit selbst.
Gesellschaft ist die Menschheit selbst.
Unsere Arbeits- und Wirtschaftssysteme
sind die Menschheit selbst.
Ethik ist die Menschheit selbst.
Die Zukunft der Welt
ist die Menschheit selbst.
Beziehung ist kein Außen.
Sie ist das Feld,
in dem wir uns selbst bewegen
.
In dieser Einheit lassen wir das Element Wasser
durch uns fließen.
Wir lauschen dem,
was in Beziehung in Bewegung kommt,
wenn Kontrolle weich wird
und Präsenz Raum bekommt.
Nicht um bessere Beziehungen zu haben.
Sondern um Beziehung als lebendigen Wohlstand zu erfahren –
als etwas, das nicht funktioniert,
sondern sich wie ein Arrangement entfaltet –
hörend, antwortend, in Bewegung

Journaling-Frage
· Element Wasser
· Asmita
(Ich-Bezogenheit) → Arrangement
· Beziehungswohlstand · Vierter Kreis
**Was geschieht in meinem Erleben von Beziehung,
wenn ich nicht mehr sage
ich bin in Beziehung,
sondern beginne zu erfahren:
Beziehung bin ich selbst –
und wie arrangieren sich Nähe, Distanz, Verantwortung und Freiheit neu,
wenn ich mich nicht als Zentrum,
sondern als Teil eines lebendigen Beziehungsfeldes erfahre?**
Weitung in den vierten Kreis
**Und was verändert sich,
wenn ich diese Grammatik weiterführe
und beginne zu spüren:
Natur ist die Menschheit selbst.
Gesellschaft ist die Menschheit selbst.
Unsere Arbeits- und Wirtschaftssysteme
sind die Menschheit selbst.
Ethik ist die Menschheit selbst.
Die Zukunft der Welt
ist die Menschheit selbst.
Wie arrangiert sich Beziehung,
wenn Verantwortung nicht mehr delegiert,
sondern als geteiltes Feld erlebt wird?**
Wo darf sich Beziehung –
im Persönlichen wie im Kollektiven –
durch mich arrangieren,
statt von mir geführt, getragen oder kontrolliert zu werden?
Audio - Aufnahe
Anamnesis – eine verkörperte Erinnerungspraxis
Element Erde
Anamnesis meint das Wieder-Erinnern der Quelle des kosmischen Wohlstandes – nicht als Idee, sondern als verkörperte Erfahrung
Wenn du den Wunsch spürst, den Wandel in dir bewusst zu gestalten, begleite ich dich gerne in einem individuellen Retreat in echten Wohlstand im SEINsART.
Individuelles Retreat im SEINsART | WandelBewusstSEIN
Ein Wochenende für dich. Rückverbindung mit dir selbst, mit der Natur und mit dem, was wirklich in dir lebt.
Achtsame 1:1-Begleitung mit TriGuna-Yoga, Gefühlsarbeit, Naturerleben und tiefgehenden Anwendungen.
Dauer: Freitag 16:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr
Gerne erstelle ich dir ein individuelles Angebot nach deinen Wünschen und Bedürfnissen. Julia
So erreichst du mich direkt über die Butten>>>